Aus dem Gemeinderat

 

 

 

 

 

Aus der Gemeinderatssitzung vom 20. August 2019

 

Deponieplanung AR – Vernehmlassung

Die letzte Deponieplanung des Kantons liegt 20 Jahre zurück. Deshalb ist es nun an der Zeit, die Deponieplanung neu anzugehen. Das Amt für Umwelt hat 48 potentielle Deponiestandorte erfasst und den Gemeinden und Grundeigentümern zur Vernehmlassung unterbreitet. In der Gemeinde Wald sind drei Deponiestandorte erfasst im Bereich Obergaden, Falkenhorst, Bärloch. Die Technische Kommission und der Gemeinderat haben das Geschäft behandelt. In besagtem Gebiet befinden sich zahlreiche Wasser-, Quell- und Schmutzwasserleitungen. Verkehrstechnisch sind eine schmale Kantonsstrasse sowie Flurgenossenschafts- und Privatstrassen tangiert. Die Kantonsstrasse ist Schulweg und Zubringer zum Gemeindesportplatz. Es verkehren dort regelmässig Kinder und Jugendliche mit ihren Velos. Die Verkehrssicherheit für diese Benutzergruppe würde durch eine Deponie im Bereich Obergaden  stark gefährdet. Der Gemeinderat lehnt aufgrund der vorerwähnten Punkte die Deponien im Gebiet Obergaden, Falkenhorst und Bärloch ab.

 

Altersheim Obergaden

Ab 2026 haben alle auf der Pflegeheimliste Appenzell Ausserrhoden zugelassenen Leistungserbringer (Altersheime etc.) die Pflege über alle Pflegestufen zu gewährleisten. Aktuell bietet das Altersheim Obergaden die Pflege bis zur BESA Stufe 7 an. Der Gemeinderat hat beschlossen, beim Amt für Soziales, Herisau Antrag zu stellen, das Altersheim Obergaden bis zur BESA Stufe 12 zu bewilligen.

 

Musikschule Appenzeller Vorderland

Der Gemeinderat hat dem Budget 2020 der Musikschule Appenzeller Vorderland zugestimmt. Für 2020 sind für die Gemeinde Wald Kosten in Höhe von CHF 37‘000 veranschlagt. Das Budget ist für die  Delegiertenversammlung vom 16.9.2020 traktandiert.

 

Pensenerhöhungen Verwaltungspersonal

Seit Jahren leisten die beiden Frauen Karin Meier (Einwohneramt, Finanzverwaltung) und Madeleine Kessler (Bausekretariat) mit vergleichsweise kleinen Pensen von 70 resp. 35 % sehr gute und zuverlässige Arbeit auf der Gemeindeverwaltung. Die Arbeiten wurden in den letzten, bedingt durch die Gesetzgebung und die zunehmende Digitalisierung immer komplexer und aufwendiger. Eine Pensenerhöhung ist unumgänglich. Der Gemeinderat hat eine Pensenerhöhung um 5 % (Karin Meier) und 10 % (Madeleine Kessler) ab 1. September 2019 bewilligt.

 

Lina Graf, Gemeindeschreiberin


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